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GemCo International Ltd

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Strasse: Georg-Ohm-Str. 5
PLZ / Ort: Schleswig
Rubriken: Energietechnik
Suchbegriffe: Windkraftanlagen, Windenergie, Rotorblätter-Service, Instandsetzungen
Informationen:

GemCo International Ltd

Gemco Rotorblattreparatur - Fachgerechte Instandhaltung von Altanlagen

Gute Instandhaltung ist entscheidend für die Lebensdauer und die Leistung einer Windkraftanlage. Gemco Ltd. begutachtet und repariert die Rotoren von Altanlagen schnell, kostengün­stig und mit innovativen Methoden wie Spott-Video-Inspektion oder Vor-Ort Reparaturen mit Epoxylami­naten und Tempern.

Typische Ursachen für Rotorblatt­schäden sind : höhere Gewalt (Blitz­schlag, Sturm), betriebsbedingte Schäden (Vibration, Torsinn, Erosi­on), Verarbeitungsschäden und Alte­rung (Risse, Lunker, Auskreidung); Blitzschäden sind am häufigsten, ge­folgt von den Verarbeitungsschäden.

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Blätter ohne Blitzschutz : An die­sen Rotoren ist den Schaden in der Regel erheblich, oftmals fehlen die kompletten Blattspitzen. Die Repa­raturkosten liegen im Bereich von 8­15.000 Euro.

Blätter mit aktivem Blitzschutz: Diese sind in der Regel nicht so ko­stenintensiv und betreffen hauptsäch­lich Schäden am Laminat um den Blitzrezeptor herum. Seltener sind Schäden, bei denen der Blitz an einer völlig unkontrollierten Stelle ins La­minat einschlägt. Sturmschäden zeigen sich oft durch eine Anhäufung von Querrissen in Minimalabschnitten, hervorgerufen durch extreme Durchbiegung während einer Windböe. Die Repara­turen sind relativ kompliziert, da häufig die Steg-Gurt-Verbindung ge­schädigt ist.

Betriebsbedingte Schäden sind z.B. Querrisse im Hinterkantenbereich, die meist eine Länge bis 10 cm ha­ben. Sie sind für die Statik des Blat­tes nicht von Bedeutung, müssen je­doch wegen der komplexen physika­lischen Vorgänge in einem Blatt re­pariert werden.

Verarbeitungsschäden: Lunker können zu erheblicher Geräuschbil­dung beitragen. Eine Folge ist auch die Verschlechterung der Laufeigen­schaften (Aerodynamik), da sie für Luftstromverwirbelung verantwort­lich sind.
Oftmals sind die Vorderkanten durch starke Erosion extrem porös, mit ähnlichen Folgen wie bei Lunkern. Querrisse auf Vorderkanten sind häufig auf schlechte Schalenverbin­dungen zurückzuführen. Auskreidung finden wir am gesam­ten Blatt, meist bedingt durch eine schlechte Zusammensetzung des Gelcoat.
Weitere Verarbeitungsfehler sind: Zu dick aufgetragene Dickschicht-harze (Gelcoat, Spachtel) um be­stimmte Radien zu erreichen, mit der Folge, das diese durch zu hohe Span­nung aufbrechen. Mit Versatz zusammengebaute Blatt­schalen : Die Versatzkante wird mit viel Spachtel aufgefüllt, was wieder­um zu erhöhter Rissbildung führt.

Eine Besonderheit stellt die Alterung dar. GFK unterliegt einer natürlichen Alterung. Nach 10 Jahren hat ein Blatt noch etwa 85% der ursprüngli­chen Festigkeit, nach 20 Jahren sind es etwa 70 %. Die Microrißbildung des Laminates führt zu verringerter Festigkeit und zu erhöhter Wasser­aufnahme, das osmotische Verhalten von Polyester wird verstärkt und es kommt zur Verweichung des Materi­als.

Die Sanierung solcher Blätter kann z.B. durch abfräsen der oberen Lami­natschicht und auftragen von neuem Laminat erfolgen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca.15.000 Euro pro Rotorsatz. Die Haltbarkeit der Rotoren wird da­durch um ca. 25 Jahre verlängert.

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