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Deutsche Derustit GmbH, Dietzenbach
DERUSTIT ist einer der führenden Spezialisten der chemischen und elektrochemischen Oberflächenbehandlung von Edelstahl und Nickelbasislegierungen. Als modernes Dienstleistungsunternehmen bieten wir durch unsere Beiz- und Elektropolierverfahren unseren Kunden hochwertige optische und funktionelle Oberflächen für höchste Anforderungen, auch nach speziellen Werksnormen, z.B. IGR Standard 87-0417, Bayer Global Practice ME 004.
Wir sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000 und anerkannter Fachbetrieb nach § 19l Wasserhaushaltsgesetz. DERUSTIT löst schwierigste Oberflächenprobleme. Wenn es um Edelstahl geht, um Werkstoff- oder Korrosionsfragen, nutzen Sie unsere mehr als fünfzigjährige Erfahrung und sprechen Sie unser Service-Team an! ElektropolierenDie Oberfläche einer Edelstahlanlage hat entscheidende Bedeutung durch unmittelbaren Kontakt mit dem Produkt. Elektropolieren verbessert signifikant wesentliche Eigenschaften Ihrer Anlage. Auf elektrochemischen Wege entstehen hochglänzende, nahezu inerte Edelstahloberflächen. Elektropolierte Oberflächen eignen sich jedoch auch hervorragend für dekorative Zwecke.
Die Vorteile elektropolierter Oberflächen gegenüber lediglich mechanisch bearbeiteten sind eindeutig nachweisbar. Durch Beseitigung der Mikrorauhigkeit verringert sich die effektive Oberfläche um bis zu 80 %. Eingeschlossene Fremdkörper werden entfernt, kleine Defekte beseitigt. Weitere Vorteile:
* Metallische Reinheit und Passivität * Entgratung im Mikro- und Makrobereich * Höchste Korrosionsbeständigkeit * Geringe Produktanhaftung * Günstiges Reinigungsverhalten * Partikelfreiheit * Verfahrensneutralität * Dekoratives und ansprechendes Aussehen.

Beizen und Passivieren von EdelstahlBEIZEN: Beizen dient der Entfernung aller Verunreinigungen von der Edelstahloberfläche mit dem Ziel eine metallisch reine Oberfläche zu erhalten. Nur auf solch metallisch reinen Oberflächen kann sich die schützende Passivschicht ausbilden. Zunder und Anlauffarben sind keine Passivschichten und somit potentielle Angriffspunkte für Korrosion. Dasselbe gilt für ferritische Ablagerungen, die während der Fertigung, besonders auf Baustellen fast unvermeidlich sind. Die Beizverfahren beseitigen auf chemischem Wege alle Verunreinigungen und führen zu metallisch reinen Oberflächen. Man unterscheidet zwischen dem reinigenden Beizen und dem abtragenden Beizen. Beim letzteren werden zusätzlich äußere Oberflächenschichten bis zu einer Dicke von 3-5µ, im Bedarfsfalle auch bis 10µ abgetragen. Es sind dies Schichten, in denen nach einer mechanischen Bearbeitung vermehrt Zugspannungen enthalten sind. Diese wiederum können in Verbindung mit aggressiven Medien Auslöser von Spannungsrißkorrosion sein.
PASSIVIEREN: Passivieren bedeutet Ausbildung der schützenden Passivschicht. Dabei ist es unerheblich, ob dies auf natürlichem Wege durch Feuchtigkeit und Sauerstoff (innerhalb von Tagen) oder durch Passivierungschemikalien (Oxidationsmittel, innerhalb von Minuten) vor sich geht. Da bis zur vollständigen Ausbildung der Passivschicht jedoch Korrosionsgefahr besteht, empfiehlt sich die Passivierung auf chemischem Wege. Passivieren lassen sich nur metallisch reine Oberflächen. Das bedeutet, Passivieren ist immer der zweite Schritt nach einem Beizprozeßss
 Anodisieren von TitanDERUSTIT Elox-Ti ist ein elektrochemisches Verfahren zur Erzeugung einer definierten, extrem korrosionsbeständigen Oxidschicht auf Titanoberflächen.
Reines Titan besitzt als unedles Metall (E0 [Ti0/Ti2+] = -1,2V) eine starke Affinität zu Sauerstoff und bildet an der Atmosphäre spontan eine schützende Passivschicht aus. Die Eigenschaften dieser Passivschicht sind jedoch stark abhängig von der Vorbehandlung und dem Reinheitsgrad der Oberfläche. Insbesondere Kontaminationen mit Eisen lassen sich infolge der mechanischen Bearbeitung kaum vermeiden und sind potentielle Angriffspunkte für Korrosion.
Mit DERUSTIT Elox-Ti werden solche Verunreinigungen quantitativ beseitigt und eine homogene, stabile Deckschicht aus TiO/TiO2 erzeugt. Die dabei entstehende tiefblaue Oberfläche besitzt eine extreme Verschleiß- und Korrosionsfestigkeit. Anwendungen sind Bauteile und Apparate aus Titan, die im Betrieb besonders aggressiven Beanspruchungen ausgesetzt sind, etwa durch hohe Gehalte an Chloriden.
Das Verfahren wird im Bad (max. 1x0,8x0,8 m) oder bei großen Objekten mit einem mobilen Tampongerät ausgeführt. Der Prozess arbeitet bei normaler Raumtemperatur mit einem Elektrolyten, der ohne angelegte Spannung die Oberfläche nicht angreift. Die Einwirkzeit beträgt ca. 5 – 30 Sekunden. 
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